Über dich

Egal welchen Methoden und Prinzipien man folgt. Einige grundsätzlichen Dinge bleiben doch gleich. 

Geht der Hund jagen oder fällt andere Tiere an, liegt das meist daran, dass du es ihm in irgendeiner Form erlaubt hast. Kommt der Hund nicht wenn man ihn ruft, dann hast du ihm das so beigebracht. Gibt man dem Hund die Freiheit, nicht Erlaubtes zu tun, wird das nicht erlaubte Handeln zur Gewohnheit. Der Hund ist ein Gewohnheitstier. Egal ob im Training oder im Alltag. 

Dem Hund zu viele Freiheiten zugestehen, keine Gegenleistungen einfordern und glauben, dass er einen dafür respektiert und gehorcht ist ein Trugschluss. Solch eine Einstellung in der Hundehaltung führt fast zwangsläufig zu selbstständigem Handeln des Hundes und abhängig seines Charakters zu kleineren oder größeren Problemen im Zusammenleben mit dem Hund.


Wenn der Hund also irgendetwas tut, was du nicht möchtest, sollte man nicht gleich dem Hund die Schuld zuschieben, sondern erst bei sich selbst nach möglichen Gründen suchen. 


Wenn du dir öfters die Fragen stellen würdest, „Weshalb und in welcher Situation zeigt mein Hund dieses Verhalten?“, „Was kann ich verändern, damit er das Verhalten nicht mehr zeigt?“ könntest du schneller die Bedürfnisse deines Hundes erkennen und erfolgreicher zu einer guten Beziehung zu deinem Tier kommen. 


Einer der wichtigsten Erfolgsschlüssel in der Hundeerziehung ist die Konsequenz. Genauso wichtig ist eine klare Verständigung was der Hund darf, aber auch nicht darf. Dazu braucht es keine besondere Härte oder unnötige Strafen. Ein fairer Umgang sollte nicht nur zwischen uns Menschen, sondern auch mit unseren Tieren selbstverständlich sein. 


Man kann den Hund aber nicht immer nach Belieben verändern, sondern muss ihn in manchen Fällen auch so akzeptieren wie er ist und lernen damit umzugehen.


Um den Hund besser zu verstehen, heißt es manchmal genauer hinschauen, um seine Bedürfnisse erkennen zu können. Den Hund besser zu verstehen hilft dem Hund auch dich besser zu verstehen.


Zu nachhaltigen, positiven Veränderungen ist es manchmal ein sehr langer und mühsamer Weg, der sich aber in jedem Fall lohnt. Denn du verbesserst die Lebensqualität deines Hundes. Und das überträgt sich auch auf uns Menschen. Geht es dem Hund gut, fühlt der Mensch sich besser.

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